Laufentaler Jahrbuch

Laufentaler Jahrbuch

Das Laufentaler Jahrbuch erscheint seit 1986 und enthält jedes Jahr einen Kalender mit Fest- und Namenstagen, einen Artikel zu jeder der 13 Laufentaler Gemeinden mit Statistiken, verschiedene Artikel zu aktuellen und historischen Laufentaler Begebenheiten sowie eine Chronik und Totentafel. Die Herausgeber/innen, Christina Borer-Hueber, Bernhard Bucher, Pierre Gürtler, Thomas Immoos (bis Ausg.1989), Leo Jermann (bis Ausg. 1990) und Gerhard Vitt, die Mitte der 1980er Jahre die Publikation planten und umsetzten, verfolgten das Ziel, "die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Laufentales für unsere Nachwelt wach zu halten" (Erstausgabe 1986, «Zum Geleit», S. 3) und damit "auch ein wenig das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Laufentalern" zu fördern (Ausgabe 2010, «Zum Geleit», S.3). Das politisch und konfessionell neutrale L. entfaltete durchaus eine identitätsstiftende Wirkung, während der Zeit bis 1994, als das Zusammenleben in der Talschaft durch die Auseinandersetzungen um den Kantonswechsel des Bezirks strapaziert wurde – und darüber hinaus.
Am 30. Oktober 2014 erhielt das Team des L. den Kulturpreis der Laufentaler Kulturstiftung der Protland-Cementfabrik.

Kiki Lutz, 1/01/2012
Letzte Aktualisierung: 8/04/2015

Bibliografie

Werner A. Gallusser, «Das Laufental als Heimat der Bevölkerung und regionale Wirklichkeit», in Andreas Cueni (Hg.), Lehrblätz Laufental, Zürich 1993, S. 11-28
«Zum Geleit», in Laufentaler Jahrbuch, Nr. 1, 1986, S.3
«Zum Geleit», in Laufentaler Jahrbuch, Nr. 3, 1988, S.3
«Zum Geleit», in Laufentaler Jahrbuch, Nr. 25, 2001, S.3
http://www.laufentalerjahrbuch.ch/kulturpreis.htm (Stand vom 08.04.2015)

Bildnachweis

Titelblatt der Erstausgabe 1986, www.laufentalerjahrbuch.ch

Link: http://www.laufentalerjahrbuch.ch