Français

Maurice Lacroix SA (Saignelégier)

Die Uhrenmanufaktur «Maurice Lacroix SA» wurde 1975 in Saignelégier gegründet. Die Vorgeschichte reicht jedoch bis ins Jahr 1961 zurück, als die Zürcher Firma «Desco von Schulthess AG» in Saignelégier für die Zusammensetzung der Uhrenbestandteile ihrer «Private Label»-Armbanduhren, die sie sowohl für den nationalen wie auch den internationalen Markt produzierte, eine Werkstatt kaufte. Das erste «Maurice Lacroix»-Uhrenmodell kam 1975 in Österreich auf den Markt. Ein Jahr später war die Marke auch auf dem spanischen Markt zu haben.
Zu Beginn der 1980er Jahre eröffnete die Firma eine Vertriebsstelle in Deutschland. Gleichzeitig eroberte die Marke den australischen Markt. Darauf folgte der Aufbau eines Netzwerks von internationalen Verkaufsniederlassungen in der Schweiz (1983), den Niederlanden (1986), Grossbritannien (1987), Fernost und Südpazifik (1989-1990), im Nahen Osten (1990) und in den USA (1995).
1989 kaufte die Firma die Uhrgehäusefabrik «Queloz SA» in Saignelégier und unterzog diese 1999 einer Totalsanierung, nachdem sie bereits zuvor ihre bestehende Werkstätte umfassend modernisiert hatte.
2001 kam es zu einem wichtigen Wendepunkt in der Firmengeschichte: Die bisherige Teilgesellschaft der «Desco von Schulthess AG» wurde rechtlich unabhängig. Die Leitung der neuen eigenständigen Firma übernahm Philippe C. Merk als Direktionsvorsitzender.
2007 eröffnete M. neue Werkstätten in Montfaucon und erreichte dadurch den Status einer Manufaktur.
2001 ging die M. an die internationale Zürcher Gruppe «DKSH» über.